Rund um den Jasmunder Bodden
Auf Rügen, da hat man Fahrvergnügen,
dies wiederum verleit' zu Höhenflügen.
Drum tritt man rein mit aller Kraft,
das Endorfin den Schmerz platt macht.
Betäubet hechelts dann durchs Land,
am Rand der Bauer hat es auch erkannt:
Sie fahren nicht, sie fliegen!
Jaaa, SO ist's bei derlei Flügen,
doch die Beine, sie strafen Dich am Ende lügen...
Als Teilehmerstärkste Mannschaft prägten wir dem Feld heute mal wieder unsere Farben auf. Mit 13 Mann und Frauen ist uns das auch mehr als eindrucksvoll gelungen. Jan, Thomas, Micha, Enno, Erik, Stefanie, Daniel, Stefan D., Ludger, Carolin, Maria, Marcus und André wollten sich das schöne Herbstwetter nicht entgehen lassen und standen pünktlich 09:15 in Binz am Start. Auch Daniels Mutter wollte diesesmal nicht nur Fotos schiessen, sondern ging die 40 km Strecke an. (Mitgliedsantrag kommt per Post
) Entgegen den Vorjahren wurde der Start heute etwas entzerrt, und es durften immer nur ≈50 Personen gleichzeitig starten. Und so kam es das Marcus und Daniel schon auf und davon waren, als der Rest noch auf die Abfahrt wartete. Wie immer war das Vorhaben ruhig und entspannt zu fahren nicht von langer Dauer und schon bald pendelte sich das Tacho zwischen 35 und 40 km/h ein.
Bis zur Fähre war es dann ein Auf- und ab zwischen Rasen, Kilometerfressen und Dahinrollern. Rechtzeitig zum Übersetzen kamen fast alle bei der Fähre an, so dass das Team von nun an wieder fast komplett zusammen war. Nur Caro, Erik, Stefanie und Maria fuhren weiter hinten ihre gemütliche Runde. Das Fährenbuffet war wie immer gut gedeckt und sorgte für ausreichend neue Energie. Nach der Fähre ist vor der Fähre, so die Weisheit des Tages und schon ging es weiter, immer Kette rechts! Die Entfernung Fähre-Binz schrumpfte auf eine gefühlte halbe Stunde, nicht zuletzt durch den fleißigen Einsatz an der Spitze. Kurz vor Binz ereilte André dann der sportliche Super-GAU. Quasi die Strafe für 6 Wo. ohne Training, aber fahren, wie mit Training. Er bekam so starke Krämpfe, dass er vom Rad musste. Stefan D. und Michael leisteten ihm Hilfe was, angesichts des enormen Ausmaßes an Verkrampfung, gar nicht so einfach war. Nachdem alle wieder wohlbehalten in Binz ankamen, gab es noch einen Eintopf und einen Schluck istotonisches Sportgeetränk, zur Wiederherstellung der Gebrauchstauglichkeit, sowie den ein oder anderen Plausch. Schließlich hatte jeder Großes geleistet und das im Oktober.
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