Skoda Velothon
Premiere in der Hauptstadt - mit Blick auf das Brandenburger Tor warteten heute 9 Mitglieder des Team Radsport auf den Startschuss um dann durch selbiges zu fahren und sich in das Renngetümmel mit insgesamt 10.000 Teilnehmern zu stürzen. Auf den 60km unterwegs Gregor W.(1:39:59,88) und Antje (1:38:46,51). Auf den 106km Philipp (2:26:13,16) der mit der Spitzengruppe ins Ziel, kam sich aber aus dem gefährlichen Zielsprint heraushielt, Daniel (2:33:02,77), Christian B. (2:31:30,08), Michael W. (2:31:04,81), Michael R. (2:35:44,16), Jan (2:39:22,94) und Thomas (2:39:14,19). Die insgesamt besonders respektablen Zeiten auf der langen Strecke reichten zum 19.Platz von 260 Teams in der Teamwertung, wobei das Beste wie jedes Jahr vor allem ist, dass wir alle sturzfrei das Ziel erreicht haben.
(AV)
[So sehen Kämpfer aus! (Jan und Thomas nach dem Rennen)] Nachtrag 27.05., Jans Rennbericht: Also hier nun der Bericht von den beiden Vereinssenioren. Pünktlich am Sonntag um 8.15 Uhr und bei bestem Wetter trafen wir (Thomas und Jan) uns am Zugang zu Startblock D auf der Straße des 17. Juni in der Hauptstadt und philosophierten erstmal darüber, wie wir wohl in den Block D gekommen sind, hatte wir doch bei der Anmeldung tiefgestapelt, was unsere zu erwartende Durchschnittsgeschwindigkeit betraf. Geduldig warteten wir auf die Stralsunder. … Umsonst, die hatten sich von vorne in den Block geschummelt. Bevor es dann um 9.00 Uhr tatsächlich losging gab es noch ein paar warme Worte vom Prügelknaben Arthur Abraham und anderen vermeintlich Sachverständigen. Die daraufhin in den frühmorgendlich Berliner Himmel losgelassenen Luftballons verhießen Gegenwind auf den letzten Rennkilometern.
Neutralisiert wurde dann endlich gegen 9.10 Uhr auch unser Block gestartet. Neutralisiert sicher deshalb, damit nicht die ersten Übermotivierten bereits an den Säulen des Brandenburger Tores das Rennen beenden sollten. Michael W. hatten wir schnell aus unseren Augen (erwartungsgemäß) verloren und so waren wir dann auf uns gestellt. Vorbei an etlichen Berliner Sehenswürdigkeiten führte uns das Rennen auf teils recht ruppigem Pflaster durch die Hauptstadt bis ins grüne Brandenburgische. Eine Erkenntnis als Fast-Vorne-Starter: Die Luft ist dünner und man schwimmt nicht einfach mit! Ich meine, das ist anders, als wenn man in HH aus Block Q (oder so) startet. Ein ziemlich zerrissenes Feld stellte uns so diverse Male vor die Frage, zu den vorne Fahrenden aufschließen oder bequem zurückfallen lassen. Letzteres entsprach weniger unserer Motivation und so kämpften wir uns, streckenweise in einer kreiselnden, aus nur 4-5 Fahrern bestehenden Gruppe immer wieder nach vorne. Der Mann mit der Keule drohte uns beiden gelegentlich mit Schwäche aber richtig zugehauen hat er dann doch nicht, hatten wir uns doch beide zu einem gegenseitigen Protektorat stillschweigend verpflichtet. Irgendwann kam dann auch die Siegessäule in Sichtweite und das Rennen neigte sich für uns dem Ende zu. Nach ein paar kraftvollen (was eben noch ging) Tritten ließen wir die Ziellinie hinter uns. Fazit, eine schöne Veranstaltung und schneller als gedacht. PS: auf dem Weg zum Auto hatte ich (Jan) noch einen Platten, … was mich aber nicht wirklich schockte.(JP)

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