So war's: Mountainbike am Hasenberg 2009
Premiere und Ehrennadel
Wieder mal so eine Premiere für das Team: Heute richteten wir unser erstes waschechtes Mountainbike-Rennen aus. Als Austragungsort diente uns der bereits vom Cross-Rennen im letzten Jahr gut bekannte Rundkurs in Gützkow am Hasenberg. Hasenfüßig durfte man heute allerdings nicht sein, wenn man etwas "reißen" wollte. Ausdauer, Geschicklichkeit und Fahrkönnen waren heute Trumpf, um ganz vorne mitfahren zu können.Wem dies besonders gut gelang und wem nicht, dazu gleich mehr.
Denn bevor die Rennen starteten ließ es sich Jürgen Ahrens, als Präsidiumsmitlgied des LVMV und dort Fachwart für den Querfeldein und Mountainbikesport nicht nehmen, die Ehrennadel des Landesverandes für Antje Vogelgesang, stellvertretend an Ihren Mann Philipp zu überreichen Die Auszeichnung gilt als Dank für ihr Engagement bei der Entwicklung des Radsports in MV. Antjes persönliche Eindrücke dazu und was sie darüber denkt, erfahrt ihr in Antjes Blogeintrag.
U11/U13w und U13
Das erste Rennen des Tages begannen die "Lütten". Auf der gleichen Strecke, wie sie später die Großen fuhren, zeigten sie eindrucksvoll ihr bereits erlerntes Können. Unter dem Beifall der Eltern und Zuschauer erkämpfte sich Amy Stubbe, HSG Uni Greifswald, den ersten Platz in der U13w/U11, vor Ihren beiden männlichen Verfolgern Göran Ladewig und Björn Elbeck, ebenfalls von der HSG. Lucas Pobbig (HSG) kam als Vierter ins Ziel und sorgte mit seinem BMX für Abwechslung im Fuhrpark.
Die AK U13 war heute, entgegen der Meldeliste, leider schwach besetzt. Lediglich Tilmann Ribbeck (PSV Rostock) und Lukas Kuntermann (RIG Güstrow) traten hier an und lieferten sich ein Duell über fünf Runden, in dem letztlich Tilmann Ribbeck die Oberhand behielt und sich klar durchsetzte.
U15, U17 und Frauen
Auch für dieses Rennen waren mehr Starter gemeldet, als letztendlich kamen. Wahrscheinlich hat das doch recht wechselhafte Wetter der vergangenen Tage den Einen oder die Andere davon abgehalten an den Start zu gehen. Dabei waren die Bedingungen auch für dieses Rennen ideal. Der Boden war fest und trocken, also sehr schnell zu befahren. Die Kurven sehr gut präpariert und die Streckenführung vorbildlich "abgeflattert". Auch der Wind war auf dem Kurs kein Thema, da große Teile der Strecke durch eine Parkanlage führten und so gut geschützt lagen. Beste Rennbedingungen also. Diese nutzten leider nur drei Fahrer und Fahrerinnen.
Sebastian Ahrens, einer der drei Starter und Starterinnen des Rennens und Alleinstarter in der AK U15, hatte zu allem Überfluß noch den Pannenteufel dabei. Er riß sich bereits zu Beginn das Schaltwerk ab und musste so notgedrungen aufgeben, bevor er überhaupt so richtig ins Schwitzen kam.
Damit verblieben nur noch Stefanie Thomaschewski und Robby Knepel, beide HSG, auf dem Kurs. Beide lieferten sich einen spannenden Wettkampf, bei dem Robby am Ende noch einmal um seinen Sieg zittern musste. Stefanie, die anfangs leicht zurück lag, konnte sich in den letzten Runden wieder erholen und noch einmal ordentlich Boden gut machen. Robby ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und rettete seinen nur noch knappen Vorspung bis in das Ziel hinein.
Männer und Senioren
Beim Männerrennen gab es einen verhalten positiveren Eindruck. Das Soll der Meldeliste wurde nicht unterschritten, sondern gar leicht übererfüllt. 14 Männer aller Alters- und Trainingsklassen drängten sich an der Startlinie und warteten darauf die Strecke umzupflügen. Das Rennen ging von Beginn an heiß her. Tobias Berth (RIG Güstrow) setzte sich als erster an die Spitze und führte das Feld durch die erste Viertelrunde.Dann setzte sich André Dübner (HSG) davor, wurde jedoch auf dem einzigen matschigen Teil der Strecke schon wieder überholt. Dahinter lauerten schon Philipp Vogelgesang und Kai Sokolowski (beide HSG) und machten gehörig Druck. Zu Beginn der zweiten Runde fuhr Kai mit Philipp im Schlepptau dann an Tobias Berth und André vorbei. Und kurz darauf dann Philipp auch an Kai. Somit waren die ersten beiden Plätze recht schnell klar. Dahinter ging das Hauen und Stechen jedoch lustig weiter. Das Duell um Platz Drei zog sich bis in die letzten Runden hinein. Erst auf der vorletzten Runde konnte André sich entscheidend von Tobias Berth lösen und kam mit einem knappen Vorsprung im Ziel an.
Respekt sei an dieser Stelle Tobias Berth gezollt, der als Hobbystarter einem unserer Amateure das Leben schwer machte und sich somit mehr als verdient den Sieg in der Hobbyklasse sicherte. Der zweite Platz der Hobbyfahrer ging an Stefan Dübner (HSG) und Platz drei an Alexander Witt (vereinslos).
An dieser Stelle möchten wir uns für die nicht ausgeführte Siegerehrung in der AK Männer, Kat. Hobby entschuldigen. Alle Hobbyfahrer erhalten ihre Urkunden und Medaillen nachträglich!
Dank
An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an Erik Grohnwaldt, den Hauptorganisator des Rennens, sowie allen Helfern und Sponsoren. Orga und Strecke waren tip-top und ließen wahre Freude am Fahren aufkommen.
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