"Radfahrer sollten Straßen nutzen"

"Radfahrer sollten Straßen nutzen", so lautet der Titel eines Artikels der kürzlich in der OZ erschienen ist. Darin wird die Position des Greifswalder Unfallforschers Dr. Uli Schmücker angerissen, welcher für eine Zusammenlegung von Radweg und Straße eintritt. Eine aus unserer Sicht vernünftige Position. Seine Forschungsergebnisse untermauern offensichtlich das, was vielen von uns als Radfahrern und -sportlern subjektiv schon lange aufgefallen ist bzw. vom einen oder anderen bereits vermutet wurde. Nur wenn man sich im Sichtfeld des Autofahrers bewegt, wird man auch wahrgenommen und (in den allermeisten Fällen) mit der gebotenen Rücksicht behandelt.

Ich denke, das gerade wir als Radverein an dieser Stelle besonders gefordert sind und uns einer gemeinsamen Stellung zu dem Thema nicht entziehen dürfen. Schließlich sind wir es, die die Straße möglichst gefahrenfrei nutzen wollen.

Darum seid Ihr an dieser Stelle gefordert Eure Erfahrungen und Meinungen dazu kund zu tun. Vielleicht können wir daraus ja eine gemeinsame Stellungnahme ableiten, die wir dann bei der 3. Bürgerversammlung zum Kommunalen Klimaschutz mit einreichen können. Schließlich geht es hier gerade um unsere Belange.

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Es geht offensichtlich

Es geht offensichtlich vorwärts in Sachen Radwege in Greifswald: OZ-Artikel vom 20.01.2010

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so viel bringt es uns auf dem

so viel bringt es uns auf dem rennrad aber auch nicht, wenn dann wieder alle radfahrer auf der straße sind - und ich verstehe diese regelung vor allem stadtintern

k.A.
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Nur Rennradfahrer?

Ich würde das ganze ja nicht nur
aus der Perspektive des Rennradfahrers sehen. Ich zBsp. fahre ja auch
so viel mit dem Rad durch HGW. Radfahren ist halt eine Lebenseinstellung und läßt sich aus meiner Sicht nur schwer auf den
sportlichen Aspekt reduzieren. Und dann bekommt das ganze schon eine
Bedeutung.

Etwas weiter gedacht bringt das unter Umständen auch
Vorteile außerorts, weil die Autofahrer uns als Radfahrer
(zwangsläufig) besser akzeptieren (müssen). Das könnte die ansonsten ja
nicht gerade friedliche Situation auf den Straßen vielleicht etwas
entschärfen, da die Grundeinstellung "Die Straße gehört mir" langsam aufgeweicht werden würde.

Außerdem, wer wenn nicht wir, ist dafür prädenstiniert qualifizierte Aussagen zum Thema Radwege zu machen?